Die Corporate Social Responsibility (CSR)- Richtlinie bzw. die Umsetzung in nationales Recht sieht eine Reihe von Berichterstattungspflichten zu nicht-finanziellen Aspekten der Konzerntätigkeit vor. Diese sollen sowohl auf unternehmer- als auch auf konsumentenseite für eine entsprechende Sensibilisierung in den betroffenen Bereichen sorgen. Allerdings ist davon auszugehen, dass eine ausführliche und maximal-transparente Offenlegung nicht in jedem Fall im Interesse des Unternehmens ist. Um dieses Informationsinteresse der Öffentlichkeit zu bedienen und die gesetzeskonforme Praxis zu bewahren, sieht die deutsche Umsetzung der CSR-Richtlinie einen Katalog von Sanktionen vor, deren Wirksamkeit durchaus kritisch betrachtet werden darf.
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Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)
Datenschutz im Umbruch
Für viele Unternehmen handelte es sich bei dem Thema Datenschutz bislang um das ungeliebte und vernachlässigte Stiefkind. Aktuell beschäftigen sich jedoch erstaunlich viele Unternehmen intensiv mit der Planung und Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung. Kein Wunder – den Unternehmen drohen nämlich drakonische Strafen bei Nichteinhaltung des neuen Rechtrahmens. Im Falle von Datenschutzpannen können neben irreparabler Imageschäden auch exorbitant hohe Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Umsatzes fällig werden. Doch ist das wirklich ein Grund zur Panik? Ändert sich für Unternehmen wirklich so viel? Dieser Blog gibt einen Überblick darüber, was sich durch die Reform im Datenschutzrecht ändert.